Lob und Kritik
Es war nicht möglich, auf die benötigten Javascript-Bibliotheken zuzugreifen. Sollte das Problem weiterhin bestehen, informiere uns bitte über Lob&Kritik.
 
 
 

Suchbeispiele

Veranstaltungen mit dem Schlagwort Jazz in Berlin
Veranstaltungen in Berlin im Januar 2014
Veranstaltungen innerhalb von 500 km um Berlin
Veranstaltungen am 31. Januar 2014
Veranstaltungen mit den Schlagworten Umwelt und Konferenz
Veranstaltungen mit dem Schlagwort Mathematik oder Philosophie
Veranstaltungen, zu denen die Nutzerin Amanda kommt
Veranstaltungen, bei denen du Amanda triffst
Nächstgelegene Veranstaltungen zu den Koordinaten 52,13 in den nächsten 2 Tage

Suchbeispiele

Veranstaltungen mit dem Schlagwort Jazz in Berlin
Veranstaltungen in Berlin im Januar 2014
Veranstaltungen innerhalb von 500 km um Berlin
Veranstaltungen am 31. Januar 2014
Veranstaltungen mit den Schlagworten Umwelt und Konferenz
Veranstaltungen mit dem Schlagwort Mathematik oder Philosophie
Veranstaltungen, zu denen die Nutzerin Amanda kommt
Veranstaltungen, bei denen du Amanda triffst
Nächstgelegene Veranstaltungen zu den Koordinaten 52,13 in den nächsten 2 Tage
Javaskript aktivieren für die Karte

Urbanes Kurdistan: Krieg in den Bergen, Shopping in den Städten

In Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin, Deutschland
Am 11. Oktober 2017 19:00 - 22:00

Beschreibung

Teil 2/4 der Alsharq Herbstreihe zum Urbanen Nahen und Mittleren Osten:

Der moderne Staatsbildungsprozess im Mittleren Osten hat Kurdistan zur Peripherie und Grenzregion der Staaten Türkei, Irak, Syrien und Iran gemacht. Symbol der Peripherie ist das von Bergen umgebene kurdische Dorf, das als zentrales Motiv in der kurdischen Nationalvorstellung gilt.

Diese romantisierte Vorstellung vom kurdischen Leben entspricht der heutigen Realität jedoch relativ wenig: Die systematische Zerstörung kurdischer Dörfer in der Türkei und im Irak während des 20. Jahrhunderts forderte nicht nur zahlreiche Todesopfer, sie zwang auch die Überlebenden zur Migration in die Städte. Vor diesem Hintergrund stellt der vermeintliche Wandel von einer dörflichen Lebensweise hin zu urbanen Ballungszentren ein relativ neues Phänomen dar.

Exemplarisch hierfür steht das Beispiel der Millionenstadt Erbil im Nordirak. Erzwungene Migration und Landflucht gehen hier einher mit einer bewusst investorenfreundlichen Politik der kurdischen Regionalregierung. Sie vermarktet Erbil spätestens seit dem Ölboom der vergangenen Jahre konsequent als das urbane, moderne Konsumzentrum Kurdistans.

Während diese Strategie zur Anhäufung enormen Reichtums und zur Bildung von gated communities geführt hat, produzierte sie auf der anderen Seite eine zunehmend verarmende Schicht von Stadtbewohnern und stellt Erbil zunehmend auch vor ökologische Probleme.

Die Kombination aus wirtschaftlichen und ökologischen Problemen bewegt seit einiger Zeit verstärkt KurdInnen dazu, die dörfliche Lebensweise vom Selbstanbau grundlegender Nahrungsmittel wiederzubeleben. Stellt diese Abkehr von der Stadt eine Renaissance von Selbstversorgung in Zeiten von Krieg und Krise dar? Sind es Krieg und Krise, die somit eine ökologische Lebensweise fordern?

Zur Referentin: Schluwa Sama promoviert derzeit zur politischen Ökonomie Irakisch-Kurdistans am Centre for Kurdish Studies, University of Exeter in England.

Anmeldung unter: https://programm.bildungswerk-boell.de/index.php?kathaupt=11&knr=17-1004

Kommentare

Web-Links

"{\u0022event_color_index\u0022: 0, \u0022event_map_marker\u0022: \u0022ext/markers/0\u002D1388399553.png\u0022, \u0022event_map_marker_size\u0022: {\u0022width\u0022: 30, \u0022height\u0022: 46}, \u0022event_exact\u0022: true, \u0022event_has_coordinates\u0022: true, \u0022event_latitude\u0022: 52.50665, \u0022event_longitude\u0022: 13.4105399, \u0022exportToEnabled\u0022: true}"