Staatliche Migrationspolitik, billige Arbeitskräfte und Ausgrenzung im Alltag
Die Zahl der in Russland lebenden MigrantInnen ist in den vergangenen Jahren konsequent angestiegen. Der überwiegende Teil davon kommt nach Russland auf der Suche nach Arbeit. Russische PolitikerInnen und ExpertInnen sind sich weitgehend einig über die Notwendigkeit von ArbeitsmigrantInnen für die Entwicklung der Wirtschaft. Uneinigkeit herrscht indes hinsichtlich der inhaltlichen Ausgestaltung von Migrationspolitik. In der Praxis haben migrantische ArbeitnehmerInnen mit einer Vielzahl an bürokratischen Hürden zu kämpfen, werden als billige Arbeitskräfte missbraucht und nicht selten um ihren Lohn geprellt und verfügen kaum über effektive Hebel ihre Rechte durchzusetzen. Die Veranstaltung will die Rahmenbedingungen für Arbeitsmigration in Russland analysieren und Perspektiven für eine Verbesserung der realen Situation diskutieren.
Eine Veranstaltung des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Diese Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin
Teilnahme frei.
Anmeldung erwünscht, aber nicht unbedingt notwendig unter:
global@bildungswerk-boell.de
Map: GNU Free Documentation License, Version 1.2
| Veranstaltung eingepflegt mit dem Importer FbEventsImporter object (11) von Julia Brenner | 8 Jahre, 5 Monate her |