In ihrem klassischen Werk, 'Das andere Geschlecht' bezeichnete die Philosophin des Existenzialismus, Simone de Beauvoir, Hausarbeit als 'pure Immanenz', als eine Aktivitaet, die weder besonders bedeutungsvoll noch wertschöpfend ist. In den letzten drei Jahrzehnten ist diese Abwertung der Hausarbeit von verschiedenen KritikerInnen in Frage gestellt worden. In ihrem Vortrag diskutiert Silvia Federici die gesellschaftlichen, historischen und theoretischen Entwicklungen, die diese Veränderung produziert haben. Sie argumentiert, dass gegenwärtig eine 'Transvaluation' von Hausarbeit passiert, die wiederum nicht in der Politik des Staates anerkannt wird.
Silvia Federici war in der Kampagne der Siebziger Jahre 'Lohn fuer Hausarbeit' aktiv, ist feministische Aktivistin und Professor Emeritus in Internationalen Beziehungen und Politische Philosophie an New College, Hofstra Universität.
Eine Veranstaltung des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Diese Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin
Teilnahme frei.
Anmeldung erwünscht unter:
global@bildungswerk-boell.de
| Veranstaltung eingepflegt mit dem Importer FbEventsImporter object (11) von Julia Brenner | 8 Jahre, 5 Monate her |